„Besondere Vertragsbedingungen für Coaching, Online-Programme und Mitgliederbereiche“
Franziska Hottmann – Geschäftsbezeichnung „YourBestHealth“
Stand: Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen
Franziska Hottmann
Geschäftsbezeichnung: YourBestHealth
Eduard-Presser-Straße 19A
78247 Hilzingen (Riedheim)
Deutschland
Telefon: 0157 56648625
E-Mail: franziska-hottmann@yourbesthealth.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
gemäß § 27a UStG: DE359687172
nachfolgend „Anbieterin“ genannt,
und ihren Kunden über die von der Anbieterin angebotenen Coachings, Beratungsleistungen, Online-Programme, Online-Kurse, Gruppencoachings, Workshops, Webinare, automatisierten Webinare, Aufzeichnungen, digitalen Inhalte, Downloads, Mitgliederbereiche und sonstigen digitalen oder online erbrachten Dienstleistungen.
Diese AGB gelten ausschließlich für Angebote und Leistungen von Franziska Hottmann.
Heilkundliche Untersuchungen, Diagnosen, Behandlungen und Therapien sowie sonstige Leistungen einer Heilpraktikerpraxis sind nicht Gegenstand der Verträge mit der Anbieterin.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit einzelne Bestimmungen nicht ausdrücklich nur für Verbraucher oder Unternehmer gelten.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt wurde.
Individuelle Vertragsabreden zwischen der Anbieterin und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch. Die Kommunikation und Vertragsabwicklung können insbesondere über die Website, Online-Shops, Buchungs- und Zahlungsplattformen, Online-Formulare, E-Mail, Telefon, Videokonferenz, Messenger-Dienste, soziale Netzwerke oder sonstige Fernkommunikationsmittel erfolgen. Der Kunde ist verpflichtet, bei Vertragsschluss zutreffende Kontaktdaten und insbesondere eine erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von der Anbieterin oder von ihr mit der Vertragsabwicklung beauftragten Dienstleistern versandten Nachrichten empfangen werden können.
Die Vertragsbestimmungen einschließlich der vereinbarten Leistungen und der einbezogenen AGB werden von der Anbieterin gespeichert. Soweit gesetzlich erforderlich, werden dem Kunden die Vertragsunterlagen und Informationen in Textform auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, zur Verfügung gestellt.
Die Anbieterin bietet insbesondere folgende Leistungen an:
Einzelcoachings, Gruppencoachings, Beratungsleistungen, Online-Programme, Online-Kurse, Workshops, Live-Webinare,
automatisierte Webinare, Aufzeichnungen von Workshops und Webinaren, digitale Inhalte und Downloads, Guides und Arbeitsmaterialien, Mitgliederbereiche, zeitlich befristete oder fortlaufende Betreuungsprogramme, sonstige digitale und online erbrachte Dienstleistungen.
Inhalt, Umfang, Vergütung, Vertragslaufzeit, Zugriffsdauer und sonstige wesentliche Eigenschaften der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, der Bestellseite, dem Angebot oder dem individuell geschlossenen Vertrag.
Darstellungen und Beschreibungen der Leistungen auf Websites, Landingpages, Social-Media-Plattformen, in Webinaren oder sonstigen Kommunikationskanälen stellen grundsätzlich noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliches Angebot bezeichnet werden.
Verträge können insbesondere über Online-Shops, Bestellformulare, Buchungssysteme, Zahlungsseiten, E-Mail, Telefon, Videokonferenz, Messenger-Dienste oder durch individuelle Vereinbarung geschlossen werden. Bei einer Bestellung über ein elektronisches Bestellformular gibt der Kunde durch Betätigung des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein verbindliches Vertragsangebot ab. Die Anbieterin kann das Angebot des Kunden insbesondere durch
annehmen.
Soweit im Bestellprozess eine Zahlungsart eingesetzt wird, bei der die Annahme des Vertragsangebots unmittelbar mit Abschluss des Bestell- und Zahlungsvorgangs erfolgt, kommt der Vertrag zu diesem Zeitpunkt zustande. Bei individuellen Angeboten oder Vertragsunterlagen kommt der Vertrag zustande, sobald der Kunde das Angebot innerhalb der angegebenen Annahmefrist annimmt und die Annahmeerklärung der Anbieterin zugeht.
Ist keine Annahmefrist angegeben, kann das Angebot innerhalb von sieben Kalendertagen angenommen werden.
Eine nach Ablauf der Annahmefrist erklärte Annahme gilt als neues Angebot des Kunden und bedarf der Annahme durch die Anbieterin.
Soweit Verkaufsgespräche oder Informationsgespräche durch Mitarbeiter, selbstständige Vertriebspartner, Setter, Closer oder sonstige Beauftragte durchgeführt werden, sind diese nur im Umfang der ihnen erteilten Vertretungsbefugnis zur Abgabe verbindlicher Erklärungen berechtigt.
Mündliche Nebenabreden, Zusagen oder Leistungsversprechen von Mitarbeitern oder Vertriebspartnern werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie von einer hierzu vertretungsberechtigten Person abgegeben wurden oder von der Anbieterin bestätigt werden. Zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere über die Zurechnung von Erklärungen und den Vorrang individueller Vertragsabreden, bleiben unberührt.
Soweit kostenlose Erst-, Kennenlern-, Strategie- oder Informationsgespräche angeboten werden, dienen diese insbesondere der Ermittlung des Bedarfs des Interessenten, der Vorstellung der angebotenen Leistungen und der Prüfung, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll erscheint.
Ein Anspruch auf Abschluss eines weiterführenden Vertrages besteht nicht. Die Anbieterin ist berechtigt, den Abschluss eines Vertrages abzulehnen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
Individuell vereinbarte Coaching-, Beratungs- oder sonstige Gesprächstermine werden ausschließlich für den jeweiligen Kunden reserviert.
Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung eines Termins ist bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin Ersatz des ihr hierdurch entstandenen Schadens nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften verlangen, soweit der Kunde die verspätete Absage oder das Nichterscheinen zu vertreten hat.
Soweit eine pauschalierte Ausfallentschädigung vereinbart wird, bleibt dem Kunden ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht, soweit der Kunde nachweist, dass er die verspätete Absage oder das Nichterscheinen nicht zu vertreten hat.
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angegebenen oder individuell vereinbarten Preise.
Die angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt und nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.
Die zur Verfügung stehenden Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden im Rahmen des Bestell- oder Vertragsschlussprozesses mitgeteilt.
Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, ist die vereinbarte Vergütung mit Vertragsschluss bzw. Zugang der Rechnung sofort zur Zahlung fällig.
Die Zahlung kann insbesondere per Überweisung, SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder über die von der Anbieterin angebotenen Zahlungsdienstleister erfolgen.
Wird eine Ratenzahlung vereinbart, stellt diese grundsätzlich lediglich eine Vereinbarung über die Fälligkeit der Vergütung dar. Bei einem Vertrag mit vereinbarter fester Laufzeit bleibt die für die gesamte Vertragslaufzeit vereinbarte Gesamtvergütung geschuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
Eine vereinbarte Ratenzahlung begründet insbesondere kein monatliches Kündigungsrecht, sofern ein Vertrag mit fester Laufzeit geschlossen wurde.
Die Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Vergütung besteht grundsätzlich unabhängig davon, ob und in welchem Umfang der Kunde die ordnungsgemäß angebotenen Leistungen tatsächlich in Anspruch nimmt.
Gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere bei Nichtleistung, Schlechtleistung, Rücktritt, Kündigung, Widerruf oder sonstigen Leistungsstörungen, bleiben unberührt.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Befindet sich der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, kann die Anbieterin nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung den Zugang zu noch nicht vollständig erbrachten digitalen Inhalten, Mitgliederbereichen, Gruppen oder sonstigen Leistungen vorübergehend sperren, soweit dies unter Berücksichtigung der Interessen beider Vertragsparteien angemessen ist.
Einer Fristsetzung bedarf es nicht, soweit diese nach den gesetzlichen Vorschriften entbehrlich ist.
Die Sperrung entbindet den Kunden nicht von bestehenden Zahlungspflichten, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen.
Weitergehende gesetzliche Rechte der Anbieterin bleiben unberührt.
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder dem individuellen Vertrag.
Verträge können als einmalige Leistungen, Verträge mit fester Laufzeit oder Dauerschuldverhältnisse abgeschlossen werden.
Verträge mit einer ausdrücklich vereinbarten festen Laufzeit enden grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf, sofern keine Vertragsverlängerung vereinbart wurde.
Eine ordentliche Kündigung während einer vereinbarten festen Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
Soweit ein Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen wird, kann er nach Maßgabe der vertraglich vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfristen gekündigt werden.
Soweit eine automatische Vertragsverlängerung vereinbart wird, gelten gegenüber Verbrauchern die zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn der kündigenden Vertragspartei unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum vereinbarten Vertragsende oder bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
Soweit der wichtige Grund in einer Verletzung vertraglicher Pflichten besteht, ist grundsätzlich vor Ausspruch der Kündigung eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen oder eine Abmahnung auszusprechen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
Kündigungen können in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden, soweit gesetzlich keine abweichenden Anforderungen gelten.
Die Anbieterin erbringt die vertraglich vereinbarten Leistungen nach Maßgabe der jeweiligen Leistungsbeschreibung und der individuellen Vereinbarungen.
Soweit nicht ausdrücklich ein bestimmter Erfolg als vertraglich geschuldete Leistung vereinbart wurde, schuldet die Anbieterin die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht jedoch das Erreichen eines bestimmten persönlichen, gesundheitlichen, beruflichen, wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolgs.
Der Kunde ist für die eigenverantwortliche Umsetzung der vermittelten Inhalte und Empfehlungen verantwortlich.
Die Erreichung bestimmter Ergebnisse hängt insbesondere von den individuellen Voraussetzungen, Entscheidungen und Mitwirkungshandlungen des Kunden ab.
Die Anbieterin ist berechtigt, zur Durchführung der Leistungen geeignete Mitarbeiter, Coaches, Referenten, freie Mitarbeiter, Dienstleister oder sonstige Erfüllungsgehilfen einzusetzen, soweit nicht ausdrücklich die persönliche Leistungserbringung durch Franziska Hottmann vereinbart wurde.
Die Leistungen der Anbieterin dienen der Wissensvermittlung, Gesundheitsbildung, allgemeinen Information, Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Lebensstil, Ernährung, Stressmanagement, Wohlbefinden und Gesundheitsförderung.
Franziska Hottmann übt im Rahmen der von diesen AGB erfassten Leistungen keine Heilkunde aus.
Die Leistungen umfassen insbesondere keine Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden im Sinne einer heilkundlichen Behandlung.
Die Leistungen ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
Allgemeine Informationen und Empfehlungen dürfen nicht als individuelle medizinische Diagnose oder Therapieanweisung verstanden werden.
Der Kunde darf Medikamente, ärztlich oder heilkundlich verordnete Maßnahmen oder laufende Behandlungen nicht allein aufgrund der Inhalte oder Leistungen der Anbieterin beginnen, verändern oder beenden.
Bei Erkrankungen, Beschwerden, akuten Symptomen oder medizinischen Fragestellungen hat der Kunde eigenverantwortlich einen Arzt, Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder sonstigen geeigneten Angehörigen eines Heilberufs aufzusuchen.
Der Kunde ist verpflichtet, die für die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig vorzunehmen.
Hierzu gehören insbesondere die Bereitstellung erforderlicher Informationen, die Angabe zutreffender Kontaktdaten, die Wahrnehmung vereinbarter Termine und die Einhaltung erforderlicher technischer Voraussetzungen.
Verzögerungen, die durch eine vom Kunden zu vertretende Verletzung seiner Mitwirkungspflichten entstehen, können zu einer angemessenen Verlängerung vereinbarter Leistungsfristen führen.
Weitergehende gesetzliche Rechte der Anbieterin bleiben unberührt.
Digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen können insbesondere über Direktzugriff, Download, E-Mail, Mitgliederbereiche, Online-Plattformen oder sonstige elektronische Übermittlungswege bereitgestellt werden.
Art, Umfang und Dauer der Zugriffsmöglichkeit ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder dem individuellen Vertrag.
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, setzt die Nutzung digitaler Leistungen eine geeignete Internetverbindung, ein internetfähiges Endgerät und aktuelle, marktübliche Software voraus.
Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalte während der Vertragslaufzeit zu aktualisieren, technisch anzupassen oder auszutauschen, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht und die vertraglich geschuldete Leistung hierdurch nicht zum Nachteil des Kunden beeinträchtigt wird.
Zwingende gesetzliche Vorschriften über digitale Produkte, insbesondere über Aktualisierungen und Änderungen digitaler Produkte, bleiben unberührt.
Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte, insbesondere Videos, Aufzeichnungen, Audiodateien, Texte, Skripte, Präsentationen, Arbeitsblätter, Guides, Grafiken, Konzepte und sonstige Materialien, sind urheberrechtlich geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
Der Kunde erhält an den vertragsgegenständlichen Inhalten ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht zur Nutzung für eigene Zwecke im vertraglich vereinbarten Umfang.
Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, ist insbesondere nicht gestattet:
Gesetzlich zwingend zulässige Nutzungen bleiben unberührt.
Bei schuldhaften Verletzungen der Nutzungsrechte bleiben die gesetzlichen Ansprüche der Anbieterin, insbesondere auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz, unberührt.
Soweit zur Nutzung einer Leistung ein Kundenaccount eingerichtet wird, ist dieser ausschließlich für den jeweiligen Kunden bestimmt.
Der Kunde ist verpflichtet, bei der Einrichtung und Nutzung des Accounts vollständige und zutreffende Angaben zu machen.
Kundenaccounts und Zugangsdaten sind nicht übertragbar.
Die Nutzung eines Accounts durch mehrere Personen ist nicht gestattet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten geheim zu halten und durch angemessene Maßnahmen vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen.
Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass Zugangsdaten unbefugten Personen bekannt geworden sind, hat der Kunde die Zugangsdaten unverzüglich zu ändern, soweit dies technisch möglich ist, und die Anbieterin zu informieren.
Bei konkreten Anhaltspunkten für einen Missbrauch des Accounts oder eine unbefugte Weitergabe von Zugangsdaten ist die Anbieterin berechtigt, den Account vorübergehend zu sperren, soweit dies zur Sicherung der Inhalte oder zur Verhinderung weiteren Missbrauchs erforderlich und verhältnismäßig ist.
Termine, Umfang und Durchführung von Live-Veranstaltungen, Gruppencoachings, Workshops und Webinaren ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem Vertrag.
Kann eine Veranstaltung aus einem von der Anbieterin nicht zu vertretenden oder sonstigen wichtigen Grund nicht zum vorgesehenen Termin durchgeführt werden, kann die Anbieterin einen angemessenen Ersatztermin anbieten.
Ein Anspruch auf Leistungserbringung durch eine bestimmte Person besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Die Anbieterin kann für die Durchführung geeignete Mitarbeiter, Coaches, Referenten oder sonstige Erfüllungsgehilfen einsetzen.
Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen durch Teilnehmer sind ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin und gegebenenfalls der betroffenen Teilnehmer nicht gestattet.
Soweit Veranstaltungen durch die Anbieterin aufgezeichnet werden und Teilnehmer identifizierbar sind, erfolgt dies nur unter Beachtung der gesetzlichen datenschutzrechtlichen und persönlichkeitsrechtlichen Anforderungen.
Der Kunde ist verpflichtet, gegenüber anderen Teilnehmern, Mitarbeitern, Coaches und Beauftragten der Anbieterin die berechtigten Interessen anderer Personen zu berücksichtigen und sich an die für die jeweilige Gruppe, Community oder Veranstaltung geltenden Verhaltensregeln zu halten.
Unzulässig sind insbesondere:
Bei erheblichen oder wiederholten Vertragsverletzungen kann die Anbieterin nach vorheriger Abmahnung den Zugang des Kunden zu Gruppen, Communities oder einzelnen Veranstaltungen vorübergehend oder dauerhaft beschränken, soweit dies verhältnismäßig ist.
Eine vorherige Abmahnung ist nicht erforderlich, wenn eine besonders schwerwiegende Vertragsverletzung vorliegt oder eine Abmahnung nach den gesetzlichen Vorschriften entbehrlich ist.
Die Beschränkung des Zugangs lässt gesetzliche Rechte des Kunden sowie die Frage einer Fortdauer der Vergütungspflicht unberührt.
Weitergehende gesetzliche Rechte der Anbieterin, insbesondere das Recht zur außerordentlichen Kündigung und zur Geltendmachung von Schadensersatz, bleiben unberührt.
Die Anbieterin kann im Rahmen ihrer Inhalte und Leistungen auf Produkte, Dienstleistungen, Laborleistungen, Plattformen, Software, Nahrungsergänzungsmittel oder sonstige Angebote Dritter hinweisen oder diese empfehlen.
Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird, sind Leistungen und Produkte Dritter nicht Gegenstand des Vertrages zwischen der Anbieterin und dem Kunden.
Ein Vertrag über ein Angebot eines Drittanbieters kommt unmittelbar zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Drittanbieter zustande.
Für Inhalt, Durchführung, Verfügbarkeit und Vertragsabwicklung des Angebots eines Drittanbieters gelten die Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Drittanbieter.
Eine gesetzlich bestehende Verantwortlichkeit der Anbieterin bleibt unberührt.
Soweit für Empfehlungen, Vermittlungen oder Verlinkungen gesetzliche Kennzeichnungs- oder Informationspflichten bestehen, werden diese beachtet.
Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten zur Ausübung des Widerrufsrechts ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung der Anbieterin.
Für Verträge über Dienstleistungen und Verträge über die Bereitstellung digitaler Inhalte gelten unterschiedliche gesetzliche Regelungen zum Beginn und Erlöschen des Widerrufsrechts.
Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass die Anbieterin bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Erbringung einer Dienstleistung beginnt, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über Wertersatz und das Erlöschen des Widerrufsrechts.
Bei einem Vertrag über die Bereitstellung nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlicher digitaler Inhalte kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, der Verbraucher seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat und ihm eine gesetzlich ordnungsgemäße Vertragsbestätigung zur Verfügung gestellt wurde.
Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Rechte des Kunden bei Mängeln und sonstigen Leistungsstörungen.
Soweit digitale Produkte Vertragsgegenstand sind, gelten insbesondere die gesetzlichen Vorschriften über die Vertragsmäßigkeit, Bereitstellung, Aktualisierung und Änderung digitaler Produkte.
Gegenüber Unternehmern können im individuell geschlossenen Vertrag gesetzlich zulässige abweichende Vereinbarungen getroffen werden.
Zwingende gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
Die Anbieterin haftet unbeschränkt:
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
aufgrund eines Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt wurde,
aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.
Kann die Anbieterin eine Leistung aufgrund eines Ereignisses, das außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegt, vorübergehend nicht oder nicht rechtzeitig erbringen, verlängern sich vereinbarte Leistungsfristen angemessen, soweit dies unter Berücksichtigung der Interessen beider Vertragsparteien zumutbar ist.
Hierzu können insbesondere erhebliche technische Ausfälle, Ausfälle wesentlicher Plattformen oder Dienstleister, behördliche Maßnahmen, Naturereignisse oder vergleichbare außergewöhnliche Ereignisse gehören.
Bei Krankheit oder sonstiger persönlicher Verhinderung einer für die Leistungserbringung vorgesehenen Person ist die Anbieterin berechtigt, soweit zumutbar, einen Ersatztermin anzubieten oder die Leistung durch eine geeignete Ersatzperson erbringen zu lassen, sofern die persönliche Leistungserbringung nicht ausdrücklich Vertragsbestandteil war.
Dauert das Leistungshindernis so lange an, dass einer Vertragspartei ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zugemutet werden kann, bleiben die gesetzlichen Kündigungs- und Rücktrittsrechte unberührt.
Die Anbieterin ist berechtigt, organisatorische, technische oder inhaltliche Änderungen an Leistungen vorzunehmen, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, dem Kunden hierdurch keine zusätzlichen Kosten entstehen und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
Ein sachlicher Grund kann insbesondere aufgrund technischer Entwicklungen, Änderungen eingesetzter Plattformen, notwendiger Aktualisierungen, rechtlicher Anforderungen oder der Aktualisierung fachlicher Inhalte bestehen.
Änderungen dürfen den vertraglich vereinbarten Gesamtcharakter und den Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigen.
Soweit die gesetzlichen Vorschriften für Änderungen digitaler Produkte besondere Voraussetzungen, Informationspflichten oder Rechte des Kunden vorsehen, gehen diese gesetzlichen Vorschriften vor.
Der Kunde kann gegenüber Forderungen der Anbieterin mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenforderungen aufrechnen.
Die vorstehende Beschränkung gilt nicht, soweit die Gegenforderung des Kunden aus demselben Vertragsverhältnis stammt.
Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Zwingende gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der dem Verbraucher durch zwingende Bestimmungen des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz der Anbieterin.
Gleiches gilt, soweit gesetzlich zulässig, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt ist.
Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrages können in Textform vereinbart werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
Der gesetzliche Vorrang individueller Vertragsabreden bleibt unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.